Opferhilfe

Was tun, wenn der Schädiger unbekannt geblieben ist bzw. Unfallflucht begangen hat?

Häufig stellt sich die Frage nach einem Unfall oder nach einem Übergriff, wie der Täter ermittelt und gegen wen die Ansprüche gerichtet werden können, die das Opfer aus der Schädigung erfahren hat.

Für das Opfer ist es sehr schwer, den Schädiger zu ermitteln. Häufig geschieht dies, wenn der Schädiger sich nicht selbst stellt. Durch Strafanzeigen bei der Polizei, durch das Anhängen von Zetteln an Bäumen und geeigneten Masten und durch Zeitungsanzeigen können so geeignete Ermittlungen in die Wege geleitet werden. Finden sich dann keine Zeugen, die dabei behilflich sind, dass der Schädiger ermittelt werden kann, wird es schwer.

Doch selbst wenn die Polizei den Schädiger ermittelt, bekommt der Geschädigte und das Opfer keinen eigenen Anspruch auf Akteneinsicht. Die Einsicht in die Originalakte der Polizei oder der Staatsanwaltschaft wird nur einem beauftragten Rechtsanwalt ermöglicht. Deshalb empfiehlt es sich, dass jedes Opfer einer Verkehrs- oder auch sonstigen Straftat einen Rechtsanwalt beauftragt, der nicht nur bei der Ermittlung des Täters hilft, sondern auch in die amtlichen Akten Einblick nehmen kann.

Ist der Täter dann bekannt, so kann durch den beauftragten Rechtsanwalt, wie auch durch unsere Kanzlei Wulf & Collegen der Schaden an den Sachen geltend gemacht und daneben ein Schmerzensgeldanspruch als Wiedergutmachung durchgesetzt werden. Bei schwerwiegenden Verletzungen ist es möglich, eine Rente für den Mandanten und das Opfer zu erzielen.

Schwierig wird es immer dann, wenn der Verursacher und Schädiger nicht festgestellt werden kann. Für diesen Umstand und nicht allzu seltenen ist es möglich, bei Verkehrsunfällen den Verkehrsopferhilfe-Verein (VOH) um Hilfe zu bitten.

Der VOH, der selbst vielen Rechtsanwälten nicht bekannt ist, fungiert als Entschädigungseinrichtung für alle jene Fälle, in denen Geschädigte leer ausgehen würden.

Dies trifft sowohl auf Unfälle mit Geisterfahrern (die in Selbstmordabsicht unterwegs sind und ihre Fahrzeuge als „Tatwaffe“ einsetzen), als auch für Unfälle mit Fahrerflucht oder mit nicht identifizierbaren Fahrzeugen.

Die Verkehrsopferhilfe hat keine eigene Schadenbearbeitung. Sie beauftragt wiederum eine der Versicherungen, die in der Regel einen regionalen Bezug zum Unfallort haben.

Um gerade in solchen Fällen die Schäden geltend zu machen, bietet sich unsere Kanzlei an, sämtliche Korrespondenzen mit den Versicherungen und Schadensregulierern zu führen.

So ist es möglich, auch nach kurzer Zeit, nach Vorlage sämtlicher Quittungen und dem Nachweis der Schäden eine finanzielle Wiedergutmachung zu erreichen, wenn der Schädiger nicht bekannt ist.

Schmerzensgeld ist selbst für diesen Fall erzielbar, da 123 Kfz-Versicherer einen sogenannten Garantiefonds speisen, aus dem solche Schadensfälle reguliert werden können, in denen die Täter und die Schädiger nicht bekannt sind.

Unsere Kanzlei wird Sie gerne bei der Schadenregulierung, als auch bei der Wiedergutmachung und der Geltendmachung Ihrer Ansprüche gegen den bekannten, als auch unbekannten Schädiger, unterstützen.

Für die Rechtsanwaltskanzlei
Wulf & Collegen
Rechtsanwalt Sandro Wulf